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Bad Salzuflen (10.03.2010)
Stadt Bad Salzuflen

Kostenloses Heizgutachten anfordern

Die Bundesbürger haben 2008 durchschnittlich 17 Prozent mehr für das Heizen ausgegeben als im Jahr zuvor. Das geht aus dem Bundesweiten Heizspiegel 2009 hervor, den die gemeinnützige co2online GmbH gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund e. V. (DMB) veröffentlicht hat. Der Bundesweite Heizspiegel liefert Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen, getrennt nach den Energieträgern Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Er zeigt, dass das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl im Jahr 2008 durchschnittlich 880 Euro kostete. Das sind 180 Euro (26 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Mieter mit Erdgasheizung zahlten 800 Euro (plus 65 Euro, entspricht 8 Prozent), während die Heizkosten für Fernwärme 840 Euro betrugen (plus 130 Euro, entspreicht 17 Prozent).

Unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise besteht in Deutschlands Wohnhäusern ein enormes Sparpotenzial durch wärmetechnische Gebäudemodernisierung.

Die Stadt Bad Salzuflen stellt ihren Bürgern in Kooperation mit co2online und der Heizspiegelkampagne den kostenlosen Bundesweiten Heizspiegel 2009 zur Verfügung. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer aktuellen Heizkostenabrechnung mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so feststellen, ob die zuletzt gezahlten Heizkosten im Durchschnitt lagen oder überhöht waren.

Außerdem kann ein kostenloses Heizgutachten angefordert werden. Es informiert detailliert über die eigenen Heizkosten und zeigt, wo und in welchem Umfang Sparpotenzial besteht. Innerhalb weniger Wochen erstellt co2online das Gutachten und empfiehlt konkrete weitere Schritte. Mieter erhalten zudem eine fachliche Stellungnahme mit der sie ihre Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren können. Eine Nutzerbefragung hat ergeben, dass mehr als 70 Prozent der Mieter das Heizgutachten an ihre Vermieter weiterleiten. Jeder Vierte reagiert daraufhin mit mindestens einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme.

Die kostenlosen Heizspiegel-Broschüren erhalten Sie bei der Bürgerberatung im Rathaus, der Volkshochschule und der Stadtbücherei. Ein Gutschein für ein individuelles Heizgutachten befindet sich in der Broschüre. Ebenfalls können Sie die Broschüre und den Gutschein auf www.bad-salzuflen.de/go/heizspiegel herunterladen.

Hintergrundinformation
Über die Heizspiegelkampagne
Die Heizspiegelkampagne (www.heizspiegel.de) wird von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH initiiert und vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert. Seit 1995 nutzen mehr als 60 Gemeinden in Deutschland kommunale Heizspiegel. Seit 2005 wird der Bundesweite Heizspiegel veröffentlicht. In der Folge haben Mieter und Hauseigentümer fast 30.000 individuelle Heizgutachten bezogen. Mit jedem individuellen Heizgutachten werden so im Durchschnitt 80 Tonnen CO2, bezogen auf die Lebensdauer der Bauteile (20 Jahre), vermieden. Jedes Heizgutachten stößt zudem durchschnittlich einen zusätzlichen Umsatz von 21.500 Euro im Bau- und Ausbaugewerbe an.
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