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Paderborn (10.03.2010)
Agentur für Arbeit Paderborn

Hochstift Berufemarkt eröffnet - 150 verschiedene Berufe „zum Anfassen und Ausprobieren“

Mehr als 100 Firmen, Institutionen, Schulen und Verwaltungen stellen auch in diesem Jahr auf dem Hochstift Berufemarkt 2010 wieder 150 verschiedene Berufe vor, für die es in den Kreisen Paderborn und Höxter Ausbildungsstellen gibt. Turnusgemäß findet der Berufemarkt in diesem Jahr in Paderborn auf dem Gelände des Technologie- und Berufsbildungszentrums (tbz) statt. Den jungen Menschen der Region, die jetzt und in den kommenden Monaten vor der Berufswahl stehen, wird hier in anschaulicher Form ein umfassender Überblick über eine breite Palette an Ausbildungsberufen und weiteren beruflichen Möglichkeiten geboten.

Der Hochstift Berufemarkt 2010 öffnete am Mittwoch, dem 10. März 2010, seine Pforten und dauert bis zum Samstag, dem 13. März 2010. Die Initiatoren dieser Großveranstaltung erwarten wieder bis zu 8.000 Besucherinnen und Besucher.

Gemeinsam eröffneten am Mittwochmorgen (10.03.2010) der Schirmherr des diesjährigen Berufemarktes, Landrat Manfred Müller, und die Veranstalter den 19. Hochstift Berufemarkt.

Assessor Josef Tack, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn, begrüßte die Gäste der Eröffnungsveranstaltung und stellte heraus, dass der Berufemarkt den jungen Menschen einen umfassenden und praxisnahen Überblick über eine Vielzahl von Berufen und Berufsfeldern vermittelt. Er dankte den Initiatoren: Schule, Industrie- und Handelskammer, Arbeitsagentur, den beiden Kreishandwerkerschaften und der tbz-bildung für die Vorbereitung, Ausrichtung und Durchführung dieser Berufemesse, die sicherlich eine der größten Veranstaltungen dieser Art in der Region ist.

Rüdiger Matisz, Chef der Arbeitsagentur und Sprecher der Initiatoren, erläuterte vor mehr als 100 Gästen der Eröffnungsveranstaltung die Erwartungen der Veranstalter an den Berufemarkt. „Gerade dieses Netzwerk aus Erziehung, Schulausbildung, Berufsausbildung, Berufsberatung, Berufsorientierung und Berufsschulunterricht muss immer wieder funktionieren, um den jungen Menschen Unterstützung bei der beruflichen Orientierung zu geben, sie in der Phase der Berufswahl zu motivieren und ihnen die Bedeutung dieses Prozesses für ihre berufliche, aber auch ganz persönliche Zukunft zu vermitteln. Dafür nehmen die Initiatoren, aber vor allem auch die vielen Firmen und Institutionen sowie die Helfer und Mitmacher im Hintergrund immer wieder die Mühen auf sich, um den jungen Menschen eine Berufemesse in dieser attraktiven Art anbieten zu können. Dafür allen Beteiligten mein ganz herzlicher Dank.“
Matisz wies in seinen Ausführungen erneut auf die Sonderveranstaltungen am Familientag hin. Hier seien interessante Informationsveranstaltungen ins Programm genommen worden, um insbesondere auch den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II den Berufemarkt „schmackhaft“ zu machen. Gerade die Dualen Ausbildungen rücken dabei zusehends in das Interesse der jungen Leute. Vorteile der Dualen Ausbildung sind sicherlich die finanzielle Absicherung der Studienzeit und die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bei einer vergleichsweise kurzen Ausbildungszeit. Die Duale Ausbildung verlangt von den Studierenden aber auch einen enormen Einsatz und ein erhebliches Engagement, um die Doppelbelastung zu meistern.
„Trotz dieser besonderen Angebote für die Schüler/innen der höher Bildungsgänge, ist und bleibt der Berufemarkt in erster Linie ein Orientierungsangebot für die Haupt- und Realschüler der Region, denen wir uns weiterhin besonders verpflichtet fühlen“, so Matisz.

Der Schirmherr des diesjährigen Berufemarktes, Landrat Manfred Müller, dankte den Ausstellern und Unternehmern für ihr „antizyklisches Agieren“ in wirtschaftlich schwereren Zeiten. Wer jetzt in Ausbildung investiere, sichere auch die personelle Zukunft des Betriebes, aber auch die wirtschaftliche Zukunft der Region. Im Jahr 2024 verließen 20 Prozent weniger junge Menschen die Schulen als heute. Bereits jetzt zeichne sich ein Fachkräftemangel ab. In die Ausbildung junger Menschen und die Weiterbildung von Mitarbeitern zu investieren, sei Zukunftssicherung. Müller appellierte an die Unternehmen, dieses Jahr ebenso so viele Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen wie im vergangenen Jahr. „Das ist nicht nur eine Chance für die jungen Menschen, sondern auch eine weitsichtige Investition in den Standort und eine Investition in den eigenen Erfolg“, so Müller. Berufsvorbereitung und -orientierung würden immer anspruchsvoller. Der Berufemarkt ermögliche Orientierung und diene dazu, Angebot und Nachfrage am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gezielt zusammen zu führen. „Damit erhöht sich auch der Stellenwert des Berufemarktes von Jahr zu Jahr“, so der Schirmherr.
Gleichzeitig biete der Berufemarkt die große Chance für Jugendliche und deren Eltern, sich gemeinsam zu informieren. „Am Samstag ist Familientag – nutzen Sie das vielfältige Informationsangebot!“, so der Landrat.

Anschließend erklärte der Schirmherr den Hochstift Berufemarkt 2010 offiziell für eröffnet und lud die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Rundgang durch das Ausstellungsgelände ein.
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